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Standsicherheit im Ortsbrustbereich beim Vortrieb von oberflächennahen Tunneln

Abstract:

Bei konventionellen Vortrieben muss neben der Stabilität der Ortsbrust und der Standsicherheit der Tunnellaibung nach jedem Abschlag auch jene des gesamten Tunnelabschnittes zwischen Ortsbrust und Lage des Ringschlusses beachtet werden. Ein rascher Ringschluss ist erfahrungsgemäss in vielen Fällen äusserst wichtig. Er kann zur Erhöhung der Standsicherheit oder zur Beschränkung der Baugrundverformungen und Geländesetzungen erforderlich sein. Die Auswirkung des Ringschlusses auf die Standsicherheit eines oberfächennahen Tunnels kann durch ein einfaches Modell veranschaulicht werden. Man betrachte beispielsweise einen Kalottenvortrieb in einem Ton. Der Ringschluss erfolgt in einem Abstand L von der Ortsbrust. Zur Beurteilung der Gefahr einer Instabilität der Kalotte wird ein prismatischer Bruchkörper der Länge L betrachtet, welcher sich von der Tunnelfirste bis zur Geländeoberkante erstreckt. In der Folge nehmen wir an, dass das Tunnelgewölbe ausreichend dimensioniert ist. Die aus dem überlagernden Baugrund resultierende Belastung V des Gewölbes befindet sich im Gleichgewicht mit den Widerlagerkräften W an den Aufstandsflächen des Gewölbes. Im Grenzzustand kann erstere nach der Silotheorie, letztere mit den herkömmlichen Tragfähigkeitsformeln des Grundbaus abgeschätzt werden. Der aus der Bedingung des Grenzgleichgewichts ermittelte Sicherheitsfaktor gegen Kollaps ist im Bild 1b in Funktion der Kalottenlänge L graphisch dargestellt

Authors:

Anagnostou, Georgios

Index Terms:

rock; TunnelingGroup; Anagnostou, Georg

Further Information:

Date published: 1999