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Untersuchungen zur Stabilität der Felsböschung Bristenstrasse mit AutoBlock

Abstract:

Rund alle 10 Jahre ereigneten sich auf einem 2 km langen Abschnitt der Bristenstrasse am Eingang des Maderanertals grössere Felsstürze. 1998 klärte deshalb das Institut für Geotechnik der ETH Zürich die Grösse der Gefährdung und die notwendigen Massnahmen ab, um die Sicherheit der Strasse über längere Zeit zu gewährleisten. Dazu wurden alle Grundlagedaten systematisch zusammengestellt und eine umfassende Sicherheitsanalyse durchgeführt. Diese Arbeiten wurden bereits publiziert.
Nach einem zur Wasserabdichtung durchgeführten grösseren Lockergesteinsaushub im sog. "Isenchäli" musste die Stabilität der freigelegten, rund 20 m hohen Felsböschungen eingehender überprüft und allfällige Sanierungsmassnahmen vorgeschlagen werden. Hierbei kam das inzwischen am Institut entwickelte Computerprogramm AutoBlock zum Einsatz.
AutoBlock erlaubt, die Stabilität von Felskörpern in einem digitalen Geländemodell systematisch zu untersuchen. Zur Bestimmung potentieller Bruchkörper wird das Geländemodell mit Scharen von Trennflächen geschnitten. Für jeden Bruchkörper wird sodann die Stabilität berechnet. Dank der Automatisierung und der vielfältigen Darstellungs- und Visualisierungsmöglichkeiten können umfangreiche Analysen und Parametervariationen effizient durchgeführt werden, womit dem Ingenieur der Zugang zu einem tieferen Verständnis der eigentlichen Problematik ermöglicht wird.
Die durchgeführten Untersuchungen ergaben, dass die verschiedenen Felsbereiche mit finanziell vertretbarem Aufwand gesichert werden können. Die vorgeschlagenen Massnahmen beinhalten u.a. eine Systemankerung und ein Raster von Drainagebohrungen, um den Wasserdruck im Flächengefüge zu reduzieren.

Authors:

Bergamin, Stefan and Kolberg, John and Fritz, Pit

Index Terms:

slope; Stabilitat; CAD; dam; analysis; stability; AutoBlock; rock; TunnelingGroup; Bergamin, Stefan; Fritz, Pit; Kolberg, John

Remarks:

Die Publikation behandelt die theoretische Seite des Projekts. Wie es in der Praxis aussieht sehen Sie aus diesem kurzen Video.
NB: Sie brauchen dazu eine neuere Version des Windows Media Player.

Further Information:

Date published: 2003