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Zimmerberg-Basistunnel: Erfahrungen beim Hydroschildvortrieb in stark wechselndem Baugrund

Abstract:

Der Zimmerberg-Basistunnel, Teil 1, gehört zur 10,7 km langen Neubaustrecke Zürich HB - Thalwil und bildet ein Kernstück des Projektes "Bahn 2000" der Schweizerischen Bundesbahnen. Die Länge der bergmännisch aufgefahrenen Strecke beträgt 9,4 km. Der 2,6 km lange Nordabschnitt wurde aus einem 35 m tiefen Startschacht mit einer Mixschild-TBM (Herrenknecht) vorgetrieben. Die Maschine begann ihren Vortrieb in Richtung Zürich als Hartgestein-TBM in einer Wechsellagerung von Mergeln und Sandsteinen. Nach 1,8 km Felsvortrieb wurde die TBM auf den Hydro-Schild-Betrieb umgestellt. Die nachfolgende, 780 m lange Tunnelstrecke durchörtert gletschernahe Seeablagerungen und Flussschotter unterhalb des Grundwasserspiegels. Eine Besonderheit dieses Abschnittes ist bedingt durch die Unterfahrung eines dicht bebauten Gebietes der Stadt Zürich bei zum Teil extrem geringer Überlagerung (0,2 m zu einem Park-Geschoss). Den Gefährdungsbildern "Tagbruch" und "unzulässige Setzungen" wurde sowohl in konzeptioneller als auch in ausführungstechnischer Hinsicht Rechnung getragen. Sie führten zu Massnahmen wie einem durchgehenden Injektionskörper, einer besonderen Mischung der Stützflüssigkeit und einem Alarmkonzept sowie umfangreiche Überwachungsmassnahmen. Diese Massnahmen haben sich in konzeptioneller, technischer und organisatorischer Hinsicht bestens bewährt.

Authors:

Bosshard, Martin and Müller, Hans-Rudolf and Kovári, Kalman and Bolliger, Josef

Index Terms:

rock; TunnelingGroup

Remarks:

ohne Figuren

Further Information:

Date published: 2001