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Der Einsatz von Pressure Pads in der Geotechnik

Abstract:

Die Messung von Spannungen in der Geotechnik ist eines der bisher nur unbefriedigend gelösten Probleme in geotechnischen Labor-, Modell- und auch Feldversuchen. Der Einsatz von sogenannten „Pressure Pads“ erlaubt es diese Lücke in der Messtechnik zu füllen. "Pressure Pads“ sind druckempfindliche Folien. Mit diesen Folien ist es möglich die Verteilung von Druckspannungen an einer Kontaktfuge zwischen Boden und einer Struktur zu messen. Diese Sensoren wurden ursprünglich für den Einsatz in der Medizin und anderen Hochtechnologiebereichen entwickelt. Sie arbeiten mit einer Auflösung von bis zu 2288 einzelnen Messpunkten (Kontaktstellen) auf einer definierten Fläche. Die Sensoren sind in unterschiedlichen Formen, Grössen und Messbereichen erhältlich. Paikowski & Hajduk (1997) beschreiben und prüfen erstmals den Einsatz dieser Technik in geotechnischen Laborversuchen. Unter anderem für Modellversuche stehen die druckempfindlichen Folien seit Beginn des Jahres 2001 auch dem Institut für Geotechnik der ETH Zürich zur Verfügung. Hauptsächlich wird diese Technik hier in der neuen Trommelzentrifuge des Institutes für Geotechnik der ETH Zürich (Springman et al. 2001) eingesetzt. Im Rahmen dieses Beitrages wird der Einsatz der druckempfindlichen Folien in geotechnischen Labor- und Modellversuchen beschrieben. Notwendige Adaptionen werden zusammen mit Restriktionen der Technik diskutiert und der Einsatz dieser Technik wird an zwei Beispielen (Druckverteilungsentwicklung unter Flachfundamenten sowie Druckausbreitung bei einem Steinschlag) beschrieben.

Authors:

Laue, Jan and Chikatamarla, Ravikiran and Nater, Philippe and Springman, Sarah M.

Index Terms:

Soil; SoilGroup

Further Information:

Date published: 2002