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Strukturmodelle zur Beschreibung des progressiven Bruches im Gestein und Fels

Abstract:

Strukturmodelle mit mechanischer Analogie erlauben nicht nur die mathematische Beschreibung von Spannungs- Dehnungsdiagrammen wirklicher Materialien, sondern auch die quantitative Erfassung des progressiven Bruches. Die zunächst verwirrende Vielfalt von Phänomenen bei statischen einachsigen oder triaxialen Druckversuchen lassen sich auf nur wenige physikalische Ursachen zurückführen, nämlich auf Elastizität, Trennungen (Rißbildung), Reibung und auf das inhomogene Spannungsfeld im Mikrobereich. Auf diese Weise gelingt es, vom Verhalten des Materials unter spezifischen Versuchsbedingungen Voraussagen über das Verhalten unter neuen Bedingungen zu treffen. Dabei spielt die Belastungsgeschichte eine große Rolle, die am Analogmodell numerisch verfolgt werden kann. Die Modelle haben noch nicht die Reife von mehrdimensionalen Stoffgleichungen erreicht. Sie dienen vorderhand zur Vertiefung unserer Kenntnisse über die komplexen Vorgänge bei Verformung und Bruch wirklicher Materialien und unter wirklichen Versuchsbedingungen. Es besteht jedoch die berechtigte Hoffnung, daß von solchen Modellen ausgehend auch eigentliche Stoffgesetze formuliert werden können, die dann in numerischen Berechnungsverfahren Anwendung finden.

Authors:

Kovári, Kalman

Index Terms:

rock; TunnelingGroup

Further Information:

Date published: 1978