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Tunnelbau in druckhaftem Gebirge

Abstract:

Im Untertagbau macht man immer wieder die Erfahrung, dass der Ausbruch des Hohlraumes unter bestimmten Bedingungen grosse langanhaltende Gebirgsverformungen auslöst, die zu dessen fortschreitender Verengung führen. Bei voller Ausbildung des Phänomens dringt das Gebirge von allen Seiten in den Hohlraum ein und umfasst somit auch die Sohle. Die Hebung der offenen Sohle betrug 120 cm, die Firstsenkung 40 cm und die seitliche Konvergenz 160 cm. In solchen Fällen besteht die Hauptaufgabe der Ausbruchsicherung, d.h. des zeitweiligen Einbaues, in der Begrenzung der Gebirgsverformungen. Dies gelingt oft nicht, weil der Einbau den Bewegungen des Gebirges nicht standhält und beschädigt oder gar gänzlich zerstört wird. Ohne Gegenmassnahmen schiebt das Gebirge nach und nach die Elemente des beschädigten Einbaus sozusagen vor sich hin, bis ein Stillstand der Bewegungen eintritt. Im Extremfall stellt sich ein neues Gleichgewicht im Gebirge erst nach vollständiger Schliessung des Hohlraumes ein.

Authors:

Kovári, Kalman

Index Terms:

rock; TunnelingGroup

Further Information:

Date published: 1997