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Deformationsmessungen hoher Genauigkeit im Gebirge und ihre Interpretation

Abstract:

Wenn es um Gebirgsdeformationen geht, so läßt sich zwischen dem Bauwesen und dem Bergbau ein Unterschied feststellen. Beim Bau- Ingenieur dreht es sich um Werke, die doch an die 100 Jahre ohne ernstliche Flickarbeit ihren Dienst versehen sollten. Die zulässigen Verformungen sind daher klein; sie bewegen sich im Millimeter- oder allenfalls Zentimeterbereich. Der Bergbau hingegen nimmt wesentlich grössere Verformungen hin, solange diese nicht die Gewinnung der Bodenschätze behindern oder an der Oberfläche unerwünschte Folgen haben. Am 5. Kongress der Internationalen Gesellschaft für Felsmechanik im Frühjahr 1983 in Melbourne war zum ersten Mal der Bergbau voll in das Geschehen einbezogen. Für den Bauingenieur interessant war dabei besonders die Größe der Hohlräume, mit denen die modernen Gruben arbeiten, über und unter Tag, so daß die Kontrolle der Gebirgsbewegung noch an aktueller Bedeutung gewinnt. Wichtig erscheint dabei, Aufschluß zu gewinnen über den Mechanismus von Gebirgsbewegungen auch in größerem Abstand von der Oberfläche des Hohlraumes. Die folgenden Aus-führungen mögen daher doch Interesse im Bergbau finden, wenn auch der Aufwand vielleicht da oder dort übertrieben erscheint.

Authors:

Grob, Hans

Index Terms:

rock; TunnelingGroup

Further Information:

Date published: 1984