Click the title below to display the complete page!

Risikoverminderung bei der Spritzbetonbauweise im U-Bahn-Bau München

Abstract:

Die in München von den Baufirmen und vom Bauherrn getragene Weiterentwicklung der Spritzbetonbauweise hat dem U-Bahn-Bau und ganz allgemein dem städtischen Tunnelbau neue Möglichkeiten erschlossen. Die Entwicklungsschritte haben eine Risikobereitschaft aller am Bau Beteiligten vorausgesetzt. Es war eine besondere Aufgabe des U-Bahn-Referates, die eingegangenen Risiken stets auf ein überschaubares und annehmbares Mass zu reduzieren. Hierfür war die Anwendung wissenschaftlicher Methodik, sei es für das bessere Verständnis des Kräftespiels und des Setzungsmechanismus im Tragwerk, sei es für die Planung, Durchführung und Auswertung von Kontrollmessungen oder eben auch für die Risikoverminderung, von grosser Bedeutung. Für die laufende Fortentwicklung der Spritzbetonbauweise in München lagen günstige Voraussetzungen Zum einen besteht dort eine gewisse Einheitlichkeit in der globalen Geologie, da der Schwankungsbereich der Baugrundeigenschaften relativ begrenzt ist und somit eine Repetition der fundamentalen Probleme und der Art ihrer Bewältigung gegeben ist. Zum andern konnte von Anfang an mit einem grossen Bauvolumen und dessen über Jahrzehnte andauernden Realisierung gerechnet werden. Es lohnte sich deshalb, den Kenntnisstand fortwährend zu erhöhen und die gemachten Erfahrungen jeweils baulosübergreifend auszuwerten und für kommende Bauvorhaben dienstbar zu machen. Dies geschah durch die Anpassungen in den Amtsvorschlägen, in den Ausschreibungen und der Bauüberwachung. Man konnte auch die sicherheitstechnischen Erkennntnisse rasch in den folgenden Baulosen erfolgbringend in die Tat umsetzen.

Authors:

Kovári, Kalman and Weber, J.

Index Terms:

rock; TunnelingGroup; safety; Kovari, Kalman; Weber, J.

Further Information:

Date published: 1991