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Aufenthalt in Acatenango (Guatemala) im Mai 2012

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Im Januar 2012 erschien in der COOP-Zeitung ein Artikel über die Genossenschaft Fedecocagua (Federación de Cooperativas Agrícolas de Productores de Café de Guatemala R.L.) von Kaffeebauern in Guatemala und ihres Geschäftsführers Ulrich Gurtner Kappeler. Ich war beeindruckt über diese Organisation, traf eine Woche später den Vertreter ihrer Stiftung in der Schweiz, bot ihm meine guten Dienste an, und reiste ein paar Monate später nach Guatemala mit dem Auftrag, den Arbeitsablauf der Genossenschaft in Acatenango zu untersuchen und Vorschläge für eine allfällige Optimierung zu erarbeiten.

Als Resultat dieser Arbeit schlug ich die Erstellung einer Website vor, welche die komplette Administration der Genossenschaft ermöglichte, unter Zugrundelegung eines einfachen Interfaces, welches von allen Beteiligten angewendet werden konnte. Die ganze Untersuchung zusammen mit der vorgeschlagenen Lösung wird vorgestellt in meinem Vortrag

      Optimización del flujo de trabajo administrativo, calidad, trazabilidad, transparencia (Mai 2012, in Spanisch)    rechts Klicken um das Video auf den eigenen PC herunterzuladen (46 MB)
sowie weitere Infos über meine Eindrücke der Kaffeegenossenschaft in Acatenango, in
      Ulrich Gurtner, Geschäftsführer von FEDECOCAGUA     rechts Klicken um das Video auf den eigenen PC herunterzuladen (147 MB)
 

Leider gelangte das von mir vorgeschlagene Optimierungsprogramm aber nicht zur Ausführung. Als Voraussetzung für den Beginn meiner (gratis zur Verfügung gestellten) Programmierarbeiten wünschte ich, dass die Genossenschaft die Daten Ihrer Mitglieder (Namen, Grösse der Finca usw.) in die zu grunde gelegte Datenbank eintippten. Diese Daten werden schon in der Testphase des Optimierungsprogramms gebraucht. Leider war weder die Genossenschaft dazu bereit noch übte FEDECOCAGUA bis dato die notwendige Überzeugungsarbeit aus, so dass das Projekt immer noch auf seine Ausführung wartet.
Vielleicht wird vorgängig ein Druck der Kaffeeabnehmer (z.Bsp. Nespresso, UTZ u.ä.) von Nöten sein, die früher oder später mehr Informationen zur Bedingung machen werden um die Rückverfolgbarkeit zu gewährleisten.

Imkerei mit Afrikanisierten Bienen ("Killerbienen")

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Die Kaffeebauern sind aus finanziellen Gründen unbedingt auf eine jährlich wiederkehrende erfolgreiche Ernte angewiesen. Um diese Abhängigkeit etwas zu mildern schwebte mir vor, den Bauern die Imkerei beliebt zu machen. Diesbezügliche Abklärungen ergaben, dass die Imkerei in Guatemala mit dem Einzug der Afrikanisierten Bienen in den neunziger Jahren und der Verdrängung der Europäischen Honigbienen fast ganz zum Erliegen gekommen war. Immerhin fand ich noch einen einzigen Imker, den ehemaligen Imkerprofessor Luis Alberto Moreira, mit einem einzigen Volk.
Wie ich herausfand wäre es aber möglich auch in Guatemala, wie in México, die Imkerei wieder einzuführen.

Hintergrundinformationen zu den Afrikanisierten Bienen und Hinweise auf die Möglichkeiten, wie mit ihnen Imkerei betrieben werden kann, sind enthalten in meinem
      Vortrag über die Killerbienen in Lateinamerika, insbesondere Guatemala    rechts Klicken um das Video auf den eigenen PC herunterzuladen (121 MB)


Kaffee

Das positive Beispiel: Landwirtschaftliche Genossenschaft von Kaffeeproduzenten in Guatemala (Fedecocagua)

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Die Ziele von Fedecocagua (Federación de Cooperativas Agrícolas de Productores de Café de Guatemala R.L.) und ihres Geschäftsführers Ulrich Gurtner Kappeler sind dieselben geblieben wie bei der Gründung 1969: Erreichen besserer Marktbedingungen für die kleinen Kaffeeproduzenten und damit eine Verbesserung der Lebensbedingungen ihrer Familien. Dies wird erreicht durch die Prinzipien der Teamarbeit, Kreativität, Innovation, soziale Verantwortung und Respektierung der Natur. Andererseits hat Fedecocagua eine starke Verpflichtung gegenüber ihren Klienten. Sie erfüllt ihre Anforderungen durch die Erfüllung der höchsten Qualitätsstandards des internationalen Kaffeemarktes.


Artikel in der COOP-Zeitung von 2012: "Fairtrade: Alles hat sich geändert"    Klicken um den Artikel anzuschauen (382 KB)
DOK von SFDRS aus dem Jahre 2011:
"Helden und Verbrecher im Kaffeeland Guatemala"
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Video von Fedecocagua von 2010 (in Spanisch):
"Erfolge, Entwicklung, Effizienz, Wettbewerbsfähigkeit und Organisation"
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Die Stiftung UGK (Ulrich Gurtner Kappeler) rechts Klicken um das Video auf den eigenen PC herunterzuladen (86 MB)

Wo Fair Trade wirklich hilft

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Max Havelaar feiert 20-jähriges Jubiläum. Heute vertreibt die Organisation über 1500 faire Produkte. Doch ermöglicht der Fair Trade wirklich ein besseres Leben für die Bauern und Produzenten? «Kassensturz» hat nachgefragt.
Im Laden kostet Fair-Trade-Kaffee in der Regel etwas mehr. Aber wieviel Geld bekommt schliesslich der Kleinbauer? «Kassensturz» hat den Preis für ein Kilo Kaffee der Sorte Arabica verglichen: Dem kleinen Bauern bleiben im konventionellen Handel 3,90 Franken. Der Fair-Trade-Bauer hingegen erhält deutlich mehr, nämlich 4,50 Franken.

Kassensturz von SFDRS aus dem Jahre 2012: "Max Havelaar: Wo Fair Trade wirklich hilft": rechts Klicken um das Video auf den eigenen PC herunterzuladen (42 MB)
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Was bringen die Fair Trade Labels den Kaffeebauern wirklich? Eine Untersuchung des Schweizer Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) aus dem Jahre 2012. Alle Labels verbessern die Lage der Bauern massiv: Ausser einer verbesserten Nachhaltigkeit auch eine Einkommenserhöhung von, je nach Organisation, zwischen 10 und 30% durch besseres Know-How, obwohl der erzielte Kaffepreis nur maximal 10% höher ist.

10-vor-10 von SFDRS aus dem Jahre 2012: "Was bringen die Fair Trade Lables den Kaffeebauern?": rechts Klicken um das Video auf den eigenen PC herunterzuladen (62 MB)

Das negative Beispiel

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Einst eine kostbare Delikatesse, ist Kaffee heute aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Doch auf vielen Kaffeeplantagen können die Arbeiter von ihrem Lohn nicht menschenwürdig leben.
Gönke Harms und Detlef Flinz zeigen in dieser Reportage am Beispiel Guatemalas, wie ganze Familien mit umgerechnet drei Euro am Tag zurechtkommen müssen. Obwohl dort besonders hochwertige Bohnen angebaut werden, gehört Guatemala zu den ärmsten Kaffeeregionen der Welt.
Das Filmteam des WDR traf auf Kinder, die schon mit acht Jahren auf den Plantagen hart arbeiten müssen, anstatt zur Schule zu gehen. Kirche und Gewerkschaft führen in Guatemala einen schier aussichtslosen Kampf.

Video des WDR aus dem Jahre 2010: "Kinderschinder - Der Preis für eine Tasse Kaffee": rechts Klicken um das Video auf den eigenen PC herunterzuladen (143 MB)



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